Der Kirchenvorstand traf sich vollzählig am 9. Dezember 2024 zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr. Es war zugleich die die letzte Sitzung des Kirchenvorstandes unserer im Jahr 2006 gegründeten Kirchgemeinde. Ab dem 1.1.2025 werden wir zusammen mit den Kirchvorsteherinnen und Kirchvorsteher des Kirchspiels Dresden-Neustadt die Verantwortung für die neue Ev.-Luth. Laurentiuskirchgemeinde Dresden-Neustadt übernehmen. Der am 13.11. durch Pfarrer Björn Fischer, Pfarrerin Annegret Lattke sowie Regina Hadem und Dr. Florian Reißmann unterschriebene Vertrag über die Vereinigung unser Kirchgemeinden wurde am 18.12. ohne Änderungen vom Regionalkirchenamt bestätigt. Wir freuen uns auf die vor uns stehenden Herausforderungen und blicken dankbar auf die vergangenen Jahre zurück. Ein ganz herzlicher Dank gebührt unseren Gemeindemitgliedern, die uns so wunderbar unterstützt und begleitet haben. Bitte bringen sie sich auch weiterhin mit ihrem Gottvertrauen, ihrer Zeit und ihren vielfältigen Gaben ein, damit unsere Gemeinden schnell und vertrauensvoll zusammenfinden und eine lebendige neue Gemeinde entsteht.
Die Dezembersitzung begann wie immer mit einer Andacht, diesmal gehalten von Tobias Schindler, und der Bestätigung der Tagesordnung. Mit großer Freude wurde zudem Christian Seltmann begrüßt, der nach einer kurzen Auszeit wieder unsere Reihen verstärkt. Da Mitte Dezember die Steuerungsgruppen, die für die Vorbereitung des Gemeindezusammenschlusses gebildet wurde, wieder zusammenkommt, um die nächsten Arbeitsschritte im Hinblick auf die erste (gemeinsame) Kirchenvorstandsitzung am 13. Januar 2025 vorzuberaten, wurde zunächst ausgiebig diskutiert, mit welchen Anregungen unsere Mitglieder in dieser Gruppe in die Gespräche hereingehen sollten. Das betrifft zum Beispiel die Wahl des KV-Vorsitzes, die Geschäftsordnung für die Sitzungen, Überlegungen zur Bildung von Ausschüssen und vieles anderes mehr.
Weitere Tagesordnungspunkte betrafen Steuerangelegenheiten und die Vereinheitlichung der EDV-Programme, die Friedhöfe betreffend, Personalangelegenheiten sowie die Anpassung des Mietvertrages mit der Diakonie im Zusammenhang mit der Nutzung von Räumen im Pfarrhaus Markusstraße 2. Zudem wurden die Berichte der Ausschüssen, sofern sie getagt haben, entgegengenommen. Bestätigt wurde, einen seinerzeit für das Objekt Homilliusstraße 15 aufgenommenen Kredit mit einer Restschuld von 18,8 T€ abzulösen, da die Zinsbindung am 30.12.2024 ausläuft. Die Finanzierung erfolgt aus Rücklagemittel für dieses Gebäude. Außerdem wurden Gelder für den musikalischenFestgottesdienst am 26.12. bewilligt.
Nachdem es gelungen ist, im großen Umfang staatliche Zuschüsse für die komplette Neugestaltung des Außengeländes der Weinbergskirche zu akquirieren, kann mit der Umsetzung des Vorhabens begonnen werden. Der Bauvertrag für den erste Bauabschnitt (hinterer Geländeabschnitt) wurde abgeschlossen. Nachdem die Zustimmung des Kirchenvorstandes vorliegt, kann zudem die Realisierung des zweiten Abschnittes im nächsten Jahr vorbereitet werden. Die bewilligten Fördergelder decken ca. 90% der veranschlagten Bau-und Planungskosten ab. D.h. die restliche Summe muss von der Gemeinde aufgebracht werden, weshalb Spenden für das Vorhaben sehr willkommen sind.
Zu guter Letzt berichten die Teilnehmer einer kleinen Abordnung des KV vom Gottesdienst anlässlich der Einführung von Pfarrer Markert in das Amt des Stadtjugendpfarrers. So herzlich, wie er von uns verabschiedet wurde, wurde er von den vielen Jugendlichen willkommen geheißen.
Mit Gebet und Segen wurde die Sitzung nach drei Stunden gegen 22 Uhr beendet.
Wir wünschen allen Gemeindemitglieder, ihren Angehörigen und Gästen ein gesegnetes Weihnachtfest und ein friedvolles neues Jahr sowie Gottes reichen Segen für unsere neue Kirchgemeinde.
gez. Dr. Steffen Laub