"Wie Geschichte gemacht wird. Lernen auf dem Heidefriedhof" - Filmprojekt, Diskussion und Livemusik am Freitag, dem 7. Februar

Freitag, 7. Februar 2020, 20 Uhr

KulturKirche Weinberg/Weinbergskirche Dresden-Trachenberge
(Albert-Hensel-Straße 3, 01129 Dresden)

Wie Geschichte gemacht wird. Lernen auf dem Heidefriedhof

 

Alles begann Ende 2018 mit einer Ortserkundung ohne Vorwissen: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Dresden-Bühlau erlebten die Gedenkanlagen des Dresdner Heidefriedhofs als rätselhaften und irritierenden Ort. Was bedeuten diese Denkmale und Gartenanlagen? Warum fehlen Erklärungen? Für wen ist das noch wichtig? Ihre Fragen waren Ausgangspunkt für ein Projekt. Nach intensiven Recherchen erkannten sie: Hier, auf dem Heidefriedhof, wurde und wird »Geschichte gemacht«. Wie das funktioniert, das erklärten die Jugendlichen später in einer Folge improvisierter Lernvideos, die im vergangenen Jahr einen Preis des Bundespräsidenten erhielten.
 
Wenige Tage vor dem 13. Februar 2020, dem 75. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden, sollen die Videos der Bühlauer Jugendlichen Anstoß für Gespräche sein. Wir möchten die Beobachtungen auf dem Heidefriedhof zum Anlass nehmen, mit Ihnen über Erinnern und Vergessen, über Vergangenheit und Zukunft zu reden. Neben den Filmen wird Musik des Duos »Sunny Side Up« auf die Gespräche einstimmen. Die Ausstellung »13. Februar. Wozu erinnern wir?« vermittelt Informationen zur Geschichte des Dresdner Erinnerns.
 
Der Eintritt ist frei - Spenden werden erbeten.
 
In Kooperation mit MEMORARE PACEM Gesellschaft für Friedenskultur e.V. und der Gruppe gesprächsbereit. | Videoserie: Erforscht, gestaltet und umgesetzt von Schülerinnen und Schülern des gesellschaftswissenschaftlichen Profils Klasse 10 des Gymnasiums Dresden-Bühlau in Kooperation mit MEMORARE PACEM. (Februar 2019)